Panoramabad Emmelshausen

 

Sanierung des Panoramabades in Emmelshausen wird fortgeführt

Die zuständigen Fachgremien der Verbandsgemeinde Emmelshausen unter dem Vorsitz von Bürgermeister Peter Unkel trafen sich vor Ort, um die weiteren Sanierungsschritte hinsichtlich des Panoramabades zu beraten. Heute spielen die Wirtschaftlichkeit, die Behaglichkeit und das Wohlfühlen in einer modernen Schwimmhalle eine entscheidende Rolle.

 

Eingeladen waren auch Vertreter der DLRG, der Schulen, des Behindertensportvereines, der Tauchsportgruppe sowie der Rheumaliga Kastellaun. Damit sollten in einem möglichst frühen Planungsstadium die Belange der einzelnen Interessengruppen eingebracht werden.

Das 1971 erbaute Hallenbad wurde 1999/2000 in einem 1. Bauabschnitt teilsaniert. Gegenstand der Sanierung waren Bauwerk, Baukonstruktion und technische Anlagen. Die Baukosten in Höhe von rd. 1.084.000,00 Euro wurden damals vom Land Rheinland-Pfalz mit 307.000,00 Euro gefördert.

Die Realisierung des 2. Bauabschnittes steht nun an. Der Zustand der Einrichtung duldet keinen längeren Aufschub. Dies gilt insbesondere für die weitere energetische Sanierung sowie die Beleuchtung und Umkleiden. Zu hohe Heizkosten, wie sie bei alten Schwimmbädern oft zu Stilllegungsüberlegungen führen, sind durch hochwertige Wärmedämmung spürbar zu senken. Zwecks Sicherstellung des Schwimmbadbetriebes in Emmelshausen ist eine Entscheidung erforderlich, die hinsichtlich der baulichen Gestaltung die Ideallinie zu den Anforderungen eines klassischen kommunalen Versorgungsbades findet, aber auch mit kleinem Aufwand eine Attraktivitätssteigerung erreicht, so Bürgermeister Peter Unkel.

Zahlreiche Wünsche und Anregungen wurden aus der Runde vorgebracht. Alle Beteiligten waren der Auffassung, dass die Verbandsgemeinde Emmelshausen in ihrer Eigenschaft als „Zentrum ganz vorne im Hunsrück“, als Schulträger sowie darüber hinaus als Fremdenverkehrsregion auf ein angemessenes Bad angewiesen ist. Anschließend setzten die Fachausschüsse die Beratungen in der neuen Mensa fort.

Zu den ersten Aufgaben der beauftragten Fachingenieurbüros gehört die Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes über die Ausrichtung, die Ausstattung und spätere wirtschaftliche Nutzung und Betrieb des Bades. Der dortige Planer (Bild) stellte an Hand einer Präsentation die ersten Ideen und Kosten vor. Als erste Maßnahme in der Schwimmhalle soll die Erneuerung der Hallendecke samt Beleuchtung in Form einer Akustikrasterdecke erfolgen. Damit die Maßnahme zeitgerecht im Frühjahr 2012 beginnen kann, wurden zunächst weitere Planungsleistungen vergeben.

Auf Antrag der Verwaltung hat der Sportstättenbeirat des Rhein-Hunsrück-Kreises die Sanierungsmaßnahme auf Rang 1 der Prioritätenliste für Großprojekte platziert. Damit ist eine erste Fördervoraussetzung erfüllt. Bürgermeister Unkel gibt zu bedenken, dass die zu erwartenden Landeszuschüsse wegen der vom Land beschlossenen Schuldenbremse möglicherweise nicht oder nicht zeitnah bewilligt werden könnten. Er sieht aber in der fraktionsübergreifenden Befürwortung des Projektes eine gute Grundlage für die Forcierung der so wichtigen Schwimmbadsanierung.

 

 
 
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